Einstieg
Risiken gehören zu jedem Projekt.
Problematisch wird es nicht, dass Risiken existieren, sondern dass sie ignoriert oder beschönigt werden.
Risikomanagement heißt nicht, alles abzusichern, sondern vorbereitet zu sein.
Was ein Risiko ist – und was nicht
Ein Risiko ist ein mögliches Ereignis in der Zukunft, das den Projekterfolg gefährden kann.
Kein Risiko sind:
bereits eingetretene Probleme
allgemeine Unsicherheit ohne konkreten Bezug
fehlende Entscheidungen
Risiken lassen sich benennen. Probleme müssen gelöst werden.
Typische Projektrisiken
In vielen Projekten tauchen immer wieder ähnliche Themen auf:
unklare oder wechselnde Ziele
fehlende Entscheidungen
Überlastung von Schlüsselpersonen
Abhängigkeiten von Dritten
unrealistische Termine
Diese Risiken sind nicht außergewöhnlich – aber relevant.
Risiken früh erkennen
Stelle dir regelmäßig drei Fragen:
Was könnte dieses Projekt konkret gefährden?
Was würde passieren, wenn das eintritt?
Woran würden wir früh merken, dass es kritisch wird?
Diese Fragen reichen oft aus.
Umgang mit Risiken
Nicht jedes Risiko braucht eine Maßnahme.
Aber jedes relevante Risiko braucht Aufmerksamkeit.
Mögliche Reaktionen:
bewusst akzeptieren
vorbeugend handeln
Auswirkungen begrenzen
Entscheidung einfordern
Wichtig ist nicht die perfekte Lösung, sondern die bewusste Haltung.
Mini-Impuls: Top-3-Risiken
Notiere für dein Projekt:
die drei größten Risiken
je Risiko ein Frühwarnsignal
eine mögliche Reaktion
Mehr braucht es für den Einstieg nicht.
Abschluss von Thema 2
Du hast jetzt:
eine grobe Projektstruktur
einen einfachen Plan
ein realistisches Risikobild
Das schafft Orientierung – auch wenn nicht alles kontrollierbar ist.